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Truhenorgel


Louis Vierne


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Beschreibung der Orgel

Das Instrument wird in der Kirche zur Begleitung des Chores und für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten eingesetzt. Es ist aber so konzipiert, daß man damit auch die singende Gemeinde begleiten kann.
Zu diesem Zweck erhielt die Orgel ein Zungenregister nach spanischem Vorbild, das zwar nicht horizontal angeordnet ist, aber auf das Gehäuse sichtbar aufgesteckt wird. Bauweise und Mensuren entsprechen den Originalregistern in Spanien und Portugal.
Eine Vorgabe für den Orgelbauer war es, die Orgel in einem normalen PKW-Kombi transportieren zu können. Deshalb besteht sie aus mehreren Teilen, die zusammengesteckt werden: Einem Unterbau mit Motor und den tiefsten (gekröpften) Pfeifen, dem eigentlichen Orgelgehäuse, dem Klaviaturrahmen und dem Block mit den Zungenpfeifen. Das hat den Vorteil, daß man die Zungenpfeifen nur aufbauen muß, wenn man sie auch im Gottesdienst oder Konzert brauchen wird. Zum Transport des Zungenregisters gibt es einen schützenden Kasten aus Holz, der zugleich einen Schiebeschweller besitzt.
Der Tonumfang beträgt HH-f3 bei 440 Hz, der Tastenumfang C-f3. Es gibt fünf Transpositionsstellungen. Um beim Literaturspiel die in Spanien übliche Klaviaturteilung bei c1/cis1 zu erhalten, wird die Klaviatur bei 415 Hz eingestellt. Das Gehäuse besteht aus massiver Eiche, das Notenpult aus Eichenwurzelholzfurnier. Die Untertasten sind aus Buchsbaum gefertigt, die Obertasten aus Ebenholz.

Die Disposition lautet:

Flauta de Chimeneas 8´

= Holzrohrflöte (Eiche)

Tapadillo 4'

= Holzgedackt (Eiche)

Orlos Baß 8'

= Regal (Zinn), C-h°

Orlos Diskant 8'

= Regal (Zinn), ab c1

Werkstätte für Orgelbau
Orgelbaumeister Michael Kreisz
Uferstraße 67
73525 Schwäbisch Gmünd
http://www.orgelbau-kreisz.de

Truhenorgel Hollingshaus-1c
Truhenorgel Hollingshaus-3c

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